Archive for the ‘Echtleben’ Category

Station: Hangelsberg … und wieder Leipzig (28./29.)

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Am 29. ging es dann mit meinen Cousinen und meinem kleinen Cousin nach Berlin, der Zug faehrt direkt bis zum Alexanderplatz. Wir schauten uns im Cinestar den Kinderfilm Monster Uni an, scheinbar ein Seminachfolger von Monsters Inc. War ganz lustig, ich war nur diese liebliche Art nicht gewohnt, mit der so ein Film auftritt – war er doch ab 0 Jahre. Wer weiss wie lange ich sowas nicht mehr geschaut hatte.

Anschliessend ging es noch schnell zum Backshop, Brot kaufen. Danach wieder zurueck nach Hangelsberg. Ich wollte mal den grossen Cousin spielen, der auch mal bisschen was springen laesst. Als wir im Kino waren bermerkte ich auch, dass sich jeder reichlich mit Suessigkeiten eindecken duerfe – sind ja keine Eltern da. :D

Als wir wieder vom Kino heimkehrten, waren meine Mutter und Geschwister da. Die wollten auch einen kurzen Urlaub in Hangelsberg machen – ich hatte im Vorfeld mit meinem Bruder abgesprochen, Mutti nichts zu erzaehlen und sie damit ein bisschen zu ueberraschen. Das war gelungen. :)

Am naechsten Tag ging es dann mit dem Zug nochmal nach Berlin, mein Bruder wollte den Apple Store am Kurfuerstendamm besuchen und ich wollte ein bisschen sinnlos Ubahn fahren mit unserem Tagesticket. Beides erledigten wir mehr oder minder, das Wetter spielte nicht ganz mit – zu meinem Vorteil, wenn ihr versteht. :D

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Station: Ribnitz-Damgarten … und Hangelsberg (27./28./29.)

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Nachdem ich am 27. sitzen gelassen wurde, fuhr ich, da ich das Hotel nunmal verbindlich gebucht hatte, weiter nach Ribnitz-Damgarten. Ich traf dort niemanden, wirklich niemanden, ausser ein altes Ehepaar mit Enkeltochter – davon koennt ihr aber im vorhergehenden Beitrag lesen.

Am 28. machte ich mich frueh auf, 11:22 sollte der Zug fahren, der mich ueber Schwerin nach Berlin bringt, wo ein grosser Teil meiner Verwandschaft wohnt. An dieser Stelle muss ich kurz erklaeren, dass ich mit dem Nahverkehr, also RB und RE, fahren musste. In ICs muss man die Fahrradmitnahme reservieren und im Sommer sind eben diese reserveriten Plaetze voll ausgelastet. Deswegen fuhr ich ausschliesslich mit Nahverkehrszuegen, die zwar laenger brauchen und viele Zwischenstops machen, aber in denen ich einfach nur als erster da sein und die Arme breit machen muss.

Die Fahrt mit dem RE wurde mir ein wenig zum Verhaengnis, eroeffnete mir aber die Moeglichkeit mit einer Vielzahl anderer Leute in Kontakt zu kommen. Als ich naehmlich in Schwerin in den Zug einstieg, eroeffnete sich mir ein ziemlich abgefahrenes Bild. Eine Gruppe Kerle inkl. einer Dame sassen auf Klappstuehlen im Flur und spielten Skat. Der Zug war einfach so brechend voll, dass sie sich entschlossen nicht die ganze Zeit im stehen zu verbringen. Ich musste jedoch eine gute Stunde eingeeingt mit meinem Fahrrad in der Tuer stehen und hoffen, dass an keiner Haltestelle meine Tuer zur Verwendung kommt.

Bekanntschaften schliessen konnte ich dort nicht, die Trainingscampler erklaerten mir zwar Skat, oder verscuhten es, aber ich bin scheinbar nochnicht ganz durchgestiegen. Jedenfalls gabs auch einen Kasten Bier. Sie fuhren wohl einem aehnlichen ziel entgegen wie ich, vermutlich wollten sie nach Potsdam oder Brandenburg. Jedenfalls stiegen sie noch mit mir am Ostbahnhof in Berlin aus.

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Station: Stralsund … und Markgrafenheide (26./27.)

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Ich schreibe diese Informationen nach, da sich ein guter Mitleser gemeldet hat und meinte, es sei sehr schoen immer mal etwas von mir zu lesen … und nein, es war nicht meine Mutter. Aber die liesst auch hin und wieder hier. :D

Am 26. ging es nach leckerem Fruehstueck in Greifswald los. Mit dem Rad. Eigentlich wollte ich mir noch ein bisschen frischen Fisch kaufen, einer der Studenten die ich traf, empfahl mir das. Allerdings war ich an dem Morgen bereits ein bisschen in Verzug, weshalb ich ausser dem Stop beim Getraenkemarkt nicht anhielt. Nach etwa 7 Kilometer, als die Sonne dann langsam begann heraus zu kommen. hielt ich an um etwas zu trinken und mich neu mit Sonnenmilch einzuschmieren. (Vorm Getraenkemarkt hatte ich dies bereits einmal getan.)

Waehrend meiner Pause am Strassenrand fuhr ein aelteres Ehepaar an mir vorbei. Ich fragte, noch waehrend sie fuhren, ob sie noch weit fahren wuerden. Es stellte sich heraus, dass sie das gleiche Ziel hatten wie ich – also Stralsund. Wir entschieden also gemeinsam zu fahren und waehrenddessen ein bisschen zu reden. Ich kann recht gut Geschichten erzaehlen – diese Faehrigkeit sollte mich in der Anschliessenden Nacht noch ein bisschen weiter bringen – dazu aber spaeter mehr.

Wir fuhren eine alte, sehr unbefahrene Bundesstrasse und das Ehepaar erzaehlte mir, als waehren es meine Oma und Opa, dass sie diesen Weg schon frueher mit dem Trabi gefahren seien und sich genau erinnerten. Der Weg war sehr fein gepflastert, jedoch taten nach 2 Stunden dennoch die Gelenke ein bisschen weh. Noch 5,2 Kilometer – puh, fast geschafft. Wir machten Rast, ich trank ein wenig und bot Salzstangen an. In dieser anstrengenden Lage, wenn es draussen 30 Grad sind, ist es wichtig Salzstangen zu essen und Wasser zu trinken. Um Fluessigkeit ausscheiden zu koennen und sich selbst kuehlen zu koennen, braucht der Koerper Salze.

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Station: Greifswald (25./26.)

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Guten Morgen!

Ich habe meinen Plan vom letzten Post ein bisschen geaendert. 8 Tage durch die Pampa fahren ist mir doch bisschen zu stumpf und langweilig, weshalb ich kurzerhand direkt von Leipzig nach Greifswald gefahren bin. Das kostete um die 60 Euro mit der Bahn. Dann habe ich kurz in einer Pension eingecheckt, in der ich zuvor angerufen hatte.

Nachdem ich bisschen durch die Stadt gelaufen bin und irgendwann am Hafen war, traf ich auf eine kleine Gruppe mit 3 Personen, die sich sonnten und recht nett aussahen. Ich setze mich dazu und redete ein wenig mit ihnen. Anschliessend gingen wir zusammen zum Griechen und liessen uns ein leckeres Abendbrot schmecken.

Bilder konnte ich nicht viele machen. Erstmal ist Greifswald nicht die ultimative Schoenheit unter den Staedten und ich war auch ein bisschen mehr beschaeftigt mit den Leuten zu reden als Fotos zu machen.
Die Bilder, welche ich abends noch schnell geschossen habe, haenge ich an.

Heute geht die Reise nach Stralsund. Der Weg dorthin betraegt etwa 30 Kilometer – also eine moderate Radtour. Auch dort habe ich bereits eine Pension gefunden, die mich aufnehmen kann. Mal sehen ob sich dort auch so einfach ein paar Studenten finden lassen, die Lust auf ein Bier, Steak oder beides haben.

Ich melde mich wieder. :)

PS: Wenn andere Pensionen kein Internet bieten, kann es sein das ich Bilder nicht direkt hochlade. Die kommen dann alle hinterher. Mal gucken ob ich ueberhaupt gute machen kann oder anderweitig beschaeftigt bin. :D

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