Logitech G11 G-Tasten mit g15daemon und xbindkeys unter Linux

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Seit heute (eigentlich schon seit einer Weile, der Beitrag war nur sehr lange in der Warteschlange) nutze ich eine alte Logitech G11, welche ich vollständig gereinigt und wieder “auf Vordermann” gebracht habe.

Eigentlich ging es mir aber nur darum, mir die zusätzlichen Tasten auf dem Gerät zunutze zu machen. Beispielsweise hatte ich mir ausgedacht, einen Knopf für ein “git pull” oder ein “svn up” zu verwenden. Und einen um den Desktop zu sperren. Und einen um das aktive Fenster zu schließen. Auch denkbar sind vorgefertigte “One-Liner”, welche auf Knopfdruck automatisch eingefügt (oder automatisch getippt) werden. Legen wir also los.

Die folgenden Punkte sind anwendbar auf die G15, G11 sowie G510 mit einigen Modifikationen.

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Heute Kinder wirds Ubuntu geben

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Genialerweise schauen wir heute nicht ausschließlich auf den Staatstrojaner und Kaudergate, sondern viele auch auf das heutige Release von Ubuntu 11.10, also der zweiten Version diesen Jahres. Und ich denke auch, dass dieses Release nicht so stark bemeckert wird wir wie 11.04er Version. Der Grund ist einfach … bei 11.04 haben alle auf Unity gemeckert und die “guten” Neuerungen nicht beachtet. Heute ist das anders, einige haben sich mit Unity gut angefreundet und die anderen bleiben bei Gnome und sind damit auch zufriedengestellt, da ewige Meckerei ja bekanntlich auch nicht zum Erfolg führt … meistens jedenfalls nicht.

Ich bin nun kein besonderer Freund Ubuntus, bin aber der Auffassun, dass man alles mal ausprobiert haben sollte damit man sich darüber unterhalten kann. Entsprechend werde ich mir, sobald verfügbar, die finale Version runterladen und in einer VM ausprobieren. Die iso werde ich vermutlich wie immer via Torrent ziehen und den Client dann noch eine gute Weile sähen lassen, um die anderen ein bisschen zu unterstützen. Auch wenn die meisten Leute wohl direkt von ubuntu.com laden und nicht den leicht umständlicheren Weg über Torrent gehen.

Einige werden jetzt meinen, dass es doch Schwachsinn ist das komplette iso zu ziehen wo es doch apt-get upgrade und Co. gibt. Dem stimme ich voll zu, wobei ich mit der Zeit beobachtet habe, das arg viele Leute lieber alle 6 Monate komplett neu installieren als ein Upgrade zu machen. Seis drum, muss jeder selbst wissen. Aktuell habe ich keine Ubuntu-Installation laufen (auch nicht in der VM) und deshalb werde ich mir direkt das fertige Stück ziehen und installieren.

Auf die Features bin ich sehr gespannt, denn ich habe mich noch gar nicht eingehend damit beschäftigt, was denn nun neu sein soll – nur immer mal durch Zufall eine kleine Menge Information via Feedreader mitbekommen. Heise open eignet sich für sowas doch recht gut. :)

Also: Ubuntu 11.10 Release,  heute und wenn ihr per Torrent ladet, kann es sein das ein paar Pakete von meinem Rechner kommen. :D

Anmerkung: Für die Schlagwörter wollte ich gerade bei Didi checken, wie Oneiric geschrieben wird. Aber der hat das Schild schon ausgetauscht. Der Name lautet nun “Precise Pangolin” und auch das Datum hat sich auf den April 2012 geändert. Ffffffuuuuuuu!



Ausprobieren, Meinung bilden, veröffentlichen

1314160664 (24. August 2011)

Wer mich länger beobachtet, der weiß, dass ich ein recht ausprobier-freudiger Mensch bin. Mich nervt es sehr an, wenn Leute meinen “Nööö, das alte fand ich besser, das da ist Mist, ich will das alte wieder.” Ein gutes Beispiel, welches sicher die meisten nachvollziehen können ist der Facebook-Chat. Der alte Chat war lame und hässlich – nun, der neue ist es auch, aber erstmal regen sich alle dummen Menschen auf “Wäääh, wäääh, wir wollen den alten Chat wieder blaaaa!” anstatt sich einfach mal in das neue Programm herein zu finden.

Ein etwas spezifischeres Beispiel ist Unity. Die Desktop-Umgebung, welche erstmals bei Ubuntu zum Einsatz kam und aktuell in der laufenden Portierung auf openSuSE ist. Erst haben alle rumgeheult “Wäääh, so ein Scheiß, blaaa!” ohne sich das Teil genau angeschaut zu haben. Ich habe mir Unity längere Zeit angeschaut und es gut ausprobiert, bin dann aber zu dem Entschluss gekommen, es nicht weiterhin zu verwenden, da ich damit eindeutig langsamer beim arbeiten bin. Diese Sidebar mit den Programmen ist durchaus eine schöne Sache, sieht gut aus und hat richtig schöne, unterlegte Buttons, die sogar meine Oma treffen würde – wohlgemerkt ohne Brille!
Allerdings sorgt genau diese Leiste dafür, dass man die Fenster nicht so schnell switchen kann, wie das mit der von Windows, Gnome oder KDE gewohnten Fensterliste in der “Taskbar” funktioniert.
Nach einer brauchbaren Lösung zu diesem Problem habe ich schon gesucht, beispielsweise kann man ein normales Gnome-Panel starten, platzieren und dort die Fenster auflisten lassen. Das Problem was ich dabei aber immer habe, sieht etwa so aus, dass ich ein Panel erstelle, unterhalb vom Bildschirm platziere und es nach einem Neustart plötzlich wieder oben, unter dem Panel von Unity, platziert ist. Eine Lösung dafür habe ich noch nicht gefunden.
Nächstes Problem war dann übrigens auch noch, dass ich nicht nur die Fensterliste brauchte, sondern auch eine Applikation um meine CPU entsprechend von 2GHz auf 800MHz je Kern zu bringen (und dies ggf. wieder sofort zu erhöhen, wenn benötigt).

Ich werde auf meinem Notebook, einem N200, über das ich übrigens schon länger etwas verfassen wollte, weiterhin den alternativen Desktop verwenden. Der Unterschied zwischen mir und den “Heulern” ist in dem Fall, dass ich mir eine Sache ausgiebig betrachtet habe und nicht direkt losheule. Für Leute, die den PC verwenden um ein bisschen zu surfen und die ein oder andere Kündigung zu schreiben, ist Unity wunderbar, da man da oft nicht schnell zwischen Fenstern wechseln muss und so weiter.

Sollte es passieren, dass Ubuntu komplett von Gnome zu Unity geht und die genannten Sachen nicht gelöst sind oder durch mich selbst gelöst werden können, werde ich wieder zu Debian gehen. Im Grunde ist Debian mit diversen Modifikationen das gleiche wie Ubuntu – nur ohne One und Co. – warten wir ab.

Die Message sollte eigentlich lauten: “Probier es ordentlich aus, bevor du blöd rummeckerst.” Oder auch: “Gehe nicht immer von dir aus, sondern überlege dir auch mal was es anderen bringen könnte.”

Weiterführende Links: