Archive for the ‘Blogger-Themen’ Category

WordPress-eigene Galerien stylen – generierte CSS-Regeln überschreiben

1382861188 (27. October 2013)

Wegen dieser Battlefield-Geschichte wollte ich kürzlich mal die Untertitel-Funktion für Bilder verwenden, die in einer dieser WordPress-eigenen Galerien angelegt sind. Dabei fiel mir auf, da ich das vorher noch nie gemacht hatte, da ich Bilder mit Untertiteln immer nur einzeln einfügte. Ferner waren in meinem Theme noch gar keine CSS-Regeln für die Galerie angelegt, da dieses schon etwas älter ist und ich die Pflege irgendwann selbst übernommen habe.

Also legte ich – und ich plante für die Sache keine 5 Minuten ein – einfache CSS-Regeln an bei denen ich dachte, dass sie definieren was genau passiert. Aber genau so war es eben doch nicht. Denn WordPress generiert, die nach Anzahl der Spalten für die Galerie eigene Regeln, die also Rahmen, Breite usw. definieren. Das ist natürlich ziemlich krebsig, wenn man eigene Design-Einstellungen tätigen will.

Deshalb habe ich mich umgeschaut, wie ich mittels Theme-Funktion (ohne Plugin) die automatisch generierten CSS-Regeln aushebeln und eigene setzen kann. Dies funktioniert wie folgt:

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Unterüberschrift in WordPress randomisieren

1354871824 (7. December 2012)

Habe kürzlich ein lustiges kleines Gadget für meine Tagline, zu Deutsch auch Unterüberschrift, geschrieben. Die Idee kam ursprünglich vom Omploader, der immer lustige Sätze anzeigt wie “powered by 867 ugly vaginas”. Die Funktionsweise dahinter ist recht einfach – man hat eine Liste von bestimmten Wörtern die an bestimmten Positionen zufällig angezeigt werden. Um die Funktionsweise zu verdeutlichen, nehme ich mal vier Wörter – zwei Adjektive und zwei Substantive:

“fat” und “american”
sowie
“ugly” und “russian”

Position 1 definiert ein Adjektiv und Position 2 ein Substantiv. Nun kann Position 1 zufällig und Position 2 zufällig ausgewählt werden. Als Resultat könnte man erhalten:

fat american
ugly russian
ugly american
fat russian

Erweitert man den Pool an Adjektiven und Substantiven nun, wird die Sache noch viel lustiger und umfangreicher.
Den Code schreibe ich hier im nachfolgenden Artikel. Wo und wie ihr die Phrase in euer WordPress einfügt kann ich nicht pauschalisieren, das hängt von eurem Geschmack und eurem verwendeten Theme ab. Ich erkläre die Sache nur kurz für meinen Bigblue-Fork.

Ersteinmal erstellen wir in unserem Theme-Verzeichnis eine Datei, der wir einen beliebigen Namen (beispielsweise randomtagline.php) geben. In diese Datei schrieben wir folgenden Inhalt (in den Kommentaren der Datei erkläre ich die Funktionsweise der einzelnen Gruppierungen):

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gzip-Kompression bei WordPress ohne Plugin aktivieren

1354634083 (4. December 2012)

Im Zuge des alljährlichen Weihnachtsputzes auf meinen Rechnern, meinem Laptop und dem Server möchte ich nun kurz eine neue Erkenntnis preisgeben. Es geht dabei um WordPress und die Optimierung eurer WordPress-Seite mit einem ganz ganz kleinen Trick.
Da ich kein Freund von vielen Plugins bin und wie viele bereits wissen (und an dem Theme meines Blogs erkennen) schlichtes und performantes liebe, versuche ich Sachen gerne manuell zu lösen um die Kontrolle zu wahren. Da ich beim Weihnachtsputz nicht nur den Server von unnötigen Dateien und Backups sowie Logfiles befreite, sondern auch meine LNMP (Sagt man das so zu Linux, Nginx, MariaDB und PHP?) überprüfte und optimierte, kam mir in den Sinn gzip zu aktiveren und zu versuchen es auf meinen WordPress-Installationen und dem kleinen MyBB-Forum vom Clan zwecks Geschwindigkeitssteigerung zu aktiveren.

Dazu habe ich erstmal in der nginx.conf gzip auf “On” gestellt und mich anschließend daran gemacht gzip in den Einstellungen des MyBB zu aktivieren. Das gelang mir sehr gut und die Performance steigerte sich bei großen Abfrage leicht. Für mich war das nicht so sehr spürbar, da ich an einer recht schnellen Leitung sitze die von Kompression vermutlich nicht profitiert. Aber gerade im mobilen Bereich dürfte sich Kompression bemerkbar machen, denke ich.

Nun ging es an die Wortpresse. Da ich schon recht viel mit WordPress arbeite, kenne ich eigentlich fast alle Einstellungsmöglichkeiten und mir war keine solche bekannt. Also googelte ich eine Weile durch die Gegend. Im wordpress.org-Forum meinten einige Nutzer, dass sowas mal bei älteren WordPress-Installationen möglich gewesen sei, jetzt aber herausgenommen wurde – aus welchen Gründen wurde nicht benannt. Ein User erwähnte, dass das Plugin “WP Super Cache” wohl die Möglichkeit biete, gzip zu aktivieren.

Also machte ich mir übers Wochenende ein paar Gedanken und kam schlussendlich durch einen Zufall darauf, einfach mal in meiner Datenbank nach “gzip” zu suchen. Also über SQL-Abfrage nach “gzip” gesucht und tatsächlich eine Einstellung gefunden (siehe Screenshot). Also nicht lange gezögert, von aus (0) auf ein (1) gesetzt und siehe da – gzip wurde aktiviert. Ohne Plugin, ohne weiteres zutun. Natürlich wunderte ich mich ein bisschen, dass diese Option dem User in den Einstellungen scheinbar vorenthalten wurde, machte mir jedoch keinen weiteren Kopf und überlegte gar, ein kleines Plugin (Schande über mein Haupt, ich verstoße gegen meine eigenen Prinzipien.) zu schreiben, welches die Option in der Datenbank ändert.

Nachdem ich dann gzip aktiviert hatte und nach und nach wieder die Tabs schloss in denen die Problematik behandelt wurde, fiel mir ein Forumspost aus dem wpde.org-Forum auf in dem ein User meinte, man könne gzip auch ohne Plugin aktivieren, wenn man doch nur die quasi “verborgene” Seite unter

http://meineseite.de/wp-admin/options.php

aufriefe.
Und siehe da – da gibt es tatsächlich eine verborgene Seite auf der allerlei Einstellungsmöglichkeiten zusammengefasst sind. In der langen Liste verliert man schnell die Übersicht, deshalb hilft ein Ctrl + F + “gzip” die entsprechende Zeile zu finden.

Nur wo man die Stärke der Komprimierung einstellt, konnte ich leider nicht eruieren. Wenn ihr da Infos habt scheut euch nicht davor, die Kommentarfunktion zu gebrauchen.



Antispam Bee läuft Amok

1330582023 (1. March 2012)

Natürlich freue ich mich, wenn jemand meinen Kram ließt und Kommentare hinterlässt. Nicht ganz so erfreut war ich heute, als ich bemerkte, dass scheinbar mehrere Leute gestern meinen Fahrrad-Beitrag kommentieren wollten, aber allesamt durch das supertolle Antispam Bee-Plugin abgewiesen wurden. Hiermit möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so blauäugig das Plugin nutzte ohne den erkannten Spam vorher anzusehen. Seit dieses andere Antispam-Plugin von Automattic in Deutschland mehr oder weniger zur Falle für Besucher geworden ist, greife ich auf Antispam Bee zurück.

Das dieses Zicken macht, war mir schon von Anfang an klar. Aber das es so krass versagt hätte ich nicht gedacht. Habe gerade selbst mal in dem Artikel herumgespielt und selbst ein paar harmlose Sätze kreiert – wurden jedoch alle als Spam markiert. Bin mir nicht so ganz sicher wo das Problem liegt und habe nun die Wahl zwischen übertriebenen Mengen Spam oder einem Spamplugin, welches eine viel zu hohe Fehlerkennungsrate hat (oder einem Plugin, welches Nutzerdaten an Server in den USA weiterreicht). Eingeklammertes wird für mich nie in Frage kommen!

Habe Antispam Bee nun so eingestellt, dass ich jeden Spam vorher prüfen muss bevor er gelöscht wird. Im Grunde könnte ich das Plugin also gänzlich weghauen …